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Pressemitteilungen

Oldenburg gilt nicht erst seit der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises an Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier und Prof. Dr. Volker Hohmann und dem Erfolg des Exzellenzclusters Hearing4all als internationale Hochburg der Hörforschung. Am 23.09.2016 um 13:00 Uhr öffnen die international renommierten Wissenschaftler vom Haus des Hörens die Türen der Forschungseinrichtungen und zeigen allen Interessierten zahlreiche Phänomene und Experimente rund um das Thema Hören. Der Tag der offenen Tür im Haus des Hörens steht anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Hörzentrum Oldenburg GmbH dieses Jahr ganz unter dem Motto: „Immer ein Ohr voraus“.

Hohe Anerkennung für Oldenburger Ärzte und Wissenschaftler: Das gemeinsam vom Evangelischen Krankenhaus Oldenburg und der Hörzentrum Oldenburg GmbH betriebene „Klinische Innovationszentrum für Medizintechnik in Oldenburg“  – kurz KIZMO – spielt in Deutschland eine herausragende Rolle bei der Entwicklung von Medizinprodukten. Nachdem sich das KIZMO 2015 bereits als einer der Gewinner des Wettbewerbs für die Konzeptionsphase durchsetzen konnte, kann das Oldenburger Konsortium sich nun über den nächsten Erfolg freuen. Wie das BMBF am 31. Mai 2016 in Berlin verkündete, wurde das KIZMO nun neben vier anderen Plattformen aus den 17 eingereichten Konzeptskizzen für die Erprobungsphase ausgewählt. Die Plattformen können nun mit einer Förderung von drei Jahren und ersten modellhaften Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erprobt werden.

Unter dem Motto „Immer ein Ohr voraus“ blickten Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (wissenschaftlicher Leiter der Hörzentrum Oldenburg GmbH) sowie Jürgen Krogmann (Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg), Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (Präsident der Carl von Ossietzky Universität) und weitere Festredner am 22.04.2016 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums in Anwesenheit geladener Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf die Erfolgsgeschichte der Hörzentrum Oldenburg GmbH zurück.

Um dem steigenden Raumbedarf der Oldenburger Hörforschung gerecht zu werden, hat die Hörzentrum Oldenburg GmbH 2014 das Haus des Hörens mit einem Anbau erweitert. Bei der feierlichen Einweihung am  23. Januar  eröffnen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die kommissarische Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery die neuen Räumlichkeiten. „Der Erfolg der Oldenburger Hörforschung sucht international seinesgleichen. Ich freue mich dieses Aushängeschild für Oldenburg auf seinem Weg zu begleiten“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in seinem Grußwort. Präsidentin Prof. Katharina Al-Shamery unterstreicht: „Das ‚Haus des Hörens‘ ist der Dreh- und Angelpunkt der gemeinsamen hochkarätigen Hörforschung von Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Synergieeffekte für alle Seiten sind enorm.“

Um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Neugeborenen-Hörscreening (NHS) zu informieren besuchte die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt am 14. Januar die Screening-Zentrale NHS-Nordwest im Haus des Hörens. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gab das Team der Screening-Zentrale Einblicke in die Praxis. Die Leiter des Hörzentrums Oldenburg, Hörforscher Prof Dr. Dr. Birger Kollmeier (Universität Oldenburg) und Chefarzt für Phoniatrie und Pädaudiologie Dr. Rüdiger Schönfeld (Evangelisches Krankenhaus Oldenburg) erläuterten medizinische Hintergründe und Notwendigkeit des NHS. „Für die Entwicklung von Kindern ist das Hörvermögen immens wichtig, besonders in den ersten Jahren. Die Therapie, ggf. auch eine Hörgeräteversorgung sowie die begleitende sprachliche Rehabilitation müssen so früh wie möglich erfolgen. Ein Neugeborenen-Hörscreening ist daher sehr sinnvoll“ betonte Rundt bei ihrem Besuch.