Hörzentrum Oldenburg
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Im Hörzentrum Oldenburg lassen wir unsere Erfahrungen aus der täglichen Arbeit in der Evaluation von Audiosystemen und Hörhilfen einfließen in die Entwicklungen von neuen Methoden der angewandten Hörforschung. Unser multidisziplinäres Team arbeitet dabei quantitativ und qualitativ im Bereich der Audiologie, Kognition, Sozialforschung, Evaluationstechnik, Usability. Einige Beispiele aus unserer Methodenentwicklung finden Sie hier:

Listening Effort

In Hörzentrum Oldenburg wurde eine neue Skalierungsmethode für Labormessungen und ein neuer Fragebogen zur Evaluation von Höranstrengung in Alltagssituationen entwickelt.

Bei der adaptiven Skalierungsmethode handelt es sich um ein automatisches und leicht anzuwendendes Messtool zur Erfassung von Höranstrengung in Laborsituationen. Dabei ist die Messdauer vergleichbar mit denen der bekannten Sprachtests (z.B. Oldenburger Satztest). Bei der neuen kategorialen Skalierungsmethode werden durch adaptive Pegelberechnungen individuelle Pegel-Bereiche berücksichtigt. Während der Messung wird der Sprachpegel adaptiv und basierend auf der vorherigen Bewertung der Höranstrengung verändert, wodurch für jede Versuchsperson ein individueller SNR-Bereich ermittelt werden kann. Die Aufgabe der Versuchspersonen besteht darin zu bewerten, wie anstrengend es war dem Sprecher zu folgen. Für die Labormessungen kann das Sprachmaterial genauso wie das Hintergrundgeräusch frei gewählt und an jede Testsituation angepasst werden. Die adaptive Skalierung der Höranstrengung ist besonders in dem Testbereich sensitiv, in dem mittels Sprachverständlichkeitsmessungen keine Unterschiede mehr erfasst werden können, d.h. in dem Bereich, in dem zwar alles verstanden werden kann, es aber anstrengend ist, alles zu verstehen. Dieser zumeist positive SNR-Bereich ist z.B. zur Evaluation verschiedener Hörsystemalgorithmen zur Störgeräuschbefreiung interessant, da diese Algorithmen in der Regel erst bei einem positiven SNR wirksam werden können.

Für die Evaluation von Alltagssituationen wurde ein Höranstrengungsfragebogen entwickelt. Dabei wurde bei der Erstellung darauf geachtet, dass die Fragen schnell und einfach zu beantworten sind sowie Situationen in Ruhe, geräuschvollen und sonstigen anspruchsvolle Bedingungen (z.B. Hall, schlechte Akustik) abdecken.

Die zu beurteilenden Hörsituationen werden detailliert und ausführlich beschrieben. Dies erleichtert die präzise Beantwortung der Fragen. Die Ergebnisse des Höranstrengungsfragebogens und der adaptiven Skalierungsmethode sind kombinierbar und liefern so eine komplette Erfassung der individuellen Problematik der Höranstrengung.

Ansprechpartner:

Dr. Michael Schulte

Telefon: 0441 2172-142
Fax: 0441 2172-150
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Kognitive Verfahren / Reading Span Test

In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass das Hörverstehen besonders im Störgeräusch von kognitiven Funktionen wie Arbeitsgedächtnis, Wortflüssigkeit, Aufmerksamkeit und Distraktibilität abhängen. Durch diese Faktoren können bis zu 30% der Varianz des Hörverstehens erklärt werden. Auch liegen Befunde vor, wonach durch das Trainieren von kognitiven und auditiven Funktionen das Hörverstehen verbessert werden kann.  

Die Hörzentrum Oldenburg GmbH entwickelt in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg kognitive Verfahren im Bereich der Hörversorgung und Hörverstehen im Störgeräusch. So entstand der Reading Span Test von Carroll et al,2015, der routinemäßig neben dem DemTect als kognitives Verfahren eingesetzt wird, um Zusammenhänge zwischen dem Hörerfolg von Hörgeräten und kognitiven Leistungen evaluieren zu können. Diese Arbeiten finden in enger Zusammenarbeit mit dem Excellenzcluster Hearing4all mit der Task group 3 statt www.hearing4all.eu/DE/Forschung/A/Task-Group-3.php.

Ansprechpartner:

Dr. Markus Meis

Bereichsleiter M&W / Divisional Director

Telefon: 0441 2172-141
Fax: 0441 2172-150
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Dr. Michael Schulte

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Virtuelles Hörgerät

Mit dem "virtuellen Hörgerät" können Probanden Klangvergleiche durch direktes Umschalten zwischen verschiedenen Hörgeräten ziehen, ohne die diese umständlich auf- und absetzen zu müssen. Realisiert wird dies über Signalaufnahmen und -darbietungen im individuellen Gehörgang. Bei der Signalwiedergabe wird die Impulsantwort der Aufnahme – und Wiedergabeapparatur herausgerechnet. Mit dieser Technik können quasi unter dem Vergrößerungsglas Stärken und Schwächen der neuesten Generation kommerzieller Hörgeräte aufgedeckt werden, um bereits vor ihrer Markteinführung die Leistung und den Hörkomfort für die Hörgeschädigten zu optimieren. Ebenso lassen sich damit sogenannte Doppelblindstudien, die bei der Erprobung von Medikamenten zum festen Standard gehören, bei Hörsystemen umsetzen. Das virtuelle Hörgerät ermöglicht es so, dass weder der Untersucher noch der Proband weiß, welches Hörsystem gerade bewertet wird.

Ansprechpartner:

Dr. Matthias Vormann

Telefon: 0441 2172-183
Fax: 0441 2172-150
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Fragebogenentwicklung

Das Hörzentrum entwickelte für den deutschsprachigen Bereich eine Fragebogenbatterie zur Bewertung des Outcomes der Hörsystemversorgung, welches über HörTech als "HörTech Fragebogen-Inventar(C)"vertrieben wird. Themen sind dabei Anamnese, Ausstattung & Service, Spontane Akzeptanz,   Hörsituationen: Allgemein & Individuell (Überarbeitung des "Oldenburger Inventars" von Holube & Kollmeier, 1994), Hörsystem-Bewertung und Lebensqualität.  

Für multizentrische/multilinguale Studien wurden gemeinsam mit Jürgen Kießling (Uniklinikum Giessen und Marburg) und Hartmut Meister (Jean Uhrmacher Institut) eine Reihe von international verwendeten Outcome-Inventaren in die deutsche Sprache übertragen und validiert. Es handelte sich dabei um die drei Instrumente "The Speech, Spatial and Qualities of Hearing Scale" (SSQ), "Satisfaction with amplification in daily life" (SADL) und "Expected consequences of hearing aid ownership" (ECHO), Darüber hinaus wurde eine deutschsprachige Variante des "Hearing-Dependent Daily Activities Scale" (HDDA) zum Fragebogen gestützten Screening des Hörverlustes und ein Fragebogeninventar zur Klangtypisierung von Patienten im Bereich der Algorithmen- und Hörsystemversorgung entwickelt und validiert.

Die Fragebogenverfahren werden im Rahmen multizentrischer, internationaler Studie eingesetzt.

Download Literatur zur Expertisen im Bereich der Fragebogenentwicklung

Ansprechpartner:

Dr. Markus Meis

Bereichsleiter M&W / Divisional Director

Telefon: 0441 2172-141
Fax: 0441 2172-150
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Videogestützte Analyse der interpersonellen Kommunikation (VIB-AICRAS)

Wir entwickeln neue Outcome Verfahren für die Bewertung von Hörgeräten. Neben klassischen Labortests, Alltagstests und Fragebogenverfahren interessieren wir uns dafür, inwieweit Hörgerätealgorithmen das Verhalten von Menschen ändern. Wir setzen Verhaltensbeobachtungen ein, um festzustellen, ob der hörgeschädigte Nutzer in Abhängigkeit der Hörgerätenutzung sein Verhalten ändert, ob er z.B. häufiger und intensiver kommuniziert. Ein etabliertes Tool ist die systematische Videoanalyse, um Daten strukturiert zu interpretieren und zu klassifizieren. Ob und wie sich die Interaktionspartner aufeinander durch eine körperliche Zuwendung, nonverbale Gesten, Blickkontakte, Mimik, Proxemik sowie Kinesik beziehen, ist insbesondere durch die Sichtung von Videomitschnitten vielfältig aufzeigbar: Das aufgezeichnete Videomaterial lässt sich problemlos häufiger abspielen, es kann von verschiedenen Personen betrachtet werden und es gibt Zeit, um sich im Detail auf verschiedene Aspekte konzentrieren zu können. Für die Auswertung verwenden wir eine spezielle Software, um Videomaterial in Anlehnung an die Grounded Theory Methodologie zu kodieren (Glaser/Strauss 1967). Die aufgezeichneten Daten werden durch die Kodes strukturiert, wodurch die Analyse für Dritte nachvollziehbar gestaltet wird und Aussagen sowie Handlungen vergleichend und kontrastierend erfasst werden.

Ziele und Vorteile der Videoanalyse

  • Neues Outcome Tool in der Audiologie, fokussiert auf Kommunikations- und Interaktionsverhalten
  • Qualitative und quantitative Erfassung des Benefits von Hörgerätenalgorithmen; Hörgerätebenchmark
  • Bewertung von Hörgeräten in alltagsnahen und realistischen Situationen mit mehreren Personen
  • Zusätzliche Datenquelle zum Selbstbericht (Fragebogen): das Verhalten mehrerer Personen wird durch externe Beobachter bewertet, damit ein umfassenderes Bild des Schwerhörigen  
  • Statistisch auswertbare Kode-Listen (z.B. Verhaltenseinheiten) als zusätzliches Outcome-Tool in der Audiologie

Ansprechpartner:

Dr. Markus Meis

Bereichsleiter M&W / Divisional Director

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