Hörzentrum Oldenburg
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Mit der Usability-Toolbox steht ein Instrument zur Auswertung und Entwicklung von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zur Verfügung, das die Usability-Normen und die Richtlinien EN ISO 9241 und DIN EN 62366 erfüllt. Zum einen kommen klassische Instrumente der Usability-Forschung, wie z.B. Fokusgruppen, heuristische Evaluation, Wizard-of-Oz-Experimente und Kreativworkshops zum Einsatz. Zum anderen werden auch kontextuelle Anfrage Ansätze sowie qualitative und quantitative Videoanalyse angeboten. Um die Nutzung von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zu verbessern werden verschiedene Fehlerqualitäten analysiert. Dem Grounded Theory Ansatz folgend wird in Abhängigkeit von unterschiedlichen Hörgerätealgorithmen das Nutzerverhalten beobachtet.


Zur Gruppierung unserer Probanden in unterschiedliche Nutzertypen in Hinsicht auf die Bedienung von Medizinprodukten, Hörgeräten und Cochlea Implantaten und deren Zubehör verwenden wir normierte Verfahrenwie z.B. Technikkompetenz, Fingerfertigkeit, Nahvisus und der kognitiven Leistungsfähigkeit.
Die Hörzentrum Oldenburg GmbH verfügt insbesondere über Know-how in der Usability-Forschung mit älteren Menschen und kann daher Hörgeräte- und CI-Herstellern tiefere Einblicke in die Bedarfe ihrer Kunden und in die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Produkte liefern.


Das Hörzentrum Oldenburg hat mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg das Klinische Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg (KIZMO) 2015 gegründet und wendet Verfahren des Usability Engineering im Bereich der Medizintechnik in Interaktion mit den Ärzten in Kliniken an.

www.kizmo.eu