Hörzentrum Oldenburg
Menu

Mit dem Haus des Hörens ist eine Vision Wirklichkeit geworden:
Ein europäisches Zentrum der Hörforschung, das Grundlagenforschung mit der Entwicklung und Anpassung von Hörgeräten verbindet, ein Zentrum des gemeinsamen Wirkens aller zum Wohle hörgeschädigter Menschen. Das Haus des Hörens ist ein Zentrum der Hörforschung, das Grundlagenforschung mit der Entwicklung und Anpassung von Hörgeräten verbindet. Das 2002 eröffnete Gebäude stellt hervorragende Arbeitsbedingungen für derzeit rund 55 Wissenschaftler aus den fünf Institutionen zur Verfügung, die in diesem in Deutschland einzigartigen Gebäude angesiedelt sind: die Hörzentrum Oldenburg GmbH, die Abteilung Medizinische Physik der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg mit einem Teil der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen, die Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, die Jade Hochschule mit dem Studiengang Hörtechnik und Audiologie und das Kompetenzzentrum HörTech gGmbH. Neben den neun akustischen Messräumen stellt der Kommunikationsakustik-Simulator (KAS) ein Highlight des Hauses dar. Mittels einer ausgefeilten Technik, bestehend aus zahlreichen Mikrophonen und Lautsprechern sowie aufwändiger Elektronik kann im KAS nahezu jeder beliebige Raum akustisch simuliert werden. Gut hören und verstehen ist wichtig für die Lebensqualität. Unser aktivstes Sinnesorgan - das Gehör - ist entscheidend für Kommunikation, Orientierung und Sicherheit. Dennoch wird das Gehör häufig als Sinn zweiter Klasse betrachtet. Deshalb ist es den Institutionen im Haus des Hörens wichtig, der Öffentlichkeit ihren Forschungsschwerpunkt zugänglich zu machen. Mit Führungen, Vorträgen und Konzerten im Kommunikationsakustik-Simulator und Hörgarten bietet die bundesweit einmalige Einrichtung auch der interessierten Öffentlichkeit einen anschaulichen und erlebnisorientierten Einblick in die komplexe Welt des Hörens.