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Ob Büroraum- oder Badewannen-Akustik, ob Kathedrale, Bahnhofshalle oder Konzertsaal - mit dem Kommunikationsakustik-Simulator (KAS) im Haus des Hörens lässt sich der klangliche Eindruck nahe-zu jedes beliebigen Raumes nachbilden. Der weltweit einzigartige Kommunikations-Akustik-Simulator verfügt über alle Eigenschaften, die dem Musikfreund – ebenso wie dem Raumakustiker – das Herz höher schlagen lassen. Die Universität Oldenburg, das Kompetenzzentrum HörTech, das Hörzentrum Oldenburg und die Fachhochschule Oldenburg-Ostfriesland-Wilhelmshaven nutzen den Akustik-Simulator für ihre wissenschaftliche Arbeit. Mit dem KAS können Einflüsse der Raumakustik auf unterschiedliche Kommunikationssituationen untersucht werden. In Experimenten zur "Mensch-Maschine-Kommunikation" wird beispielsweise die Benutzbarkeit neuer Hörgeräte, Sprach-Erkenner und Handys in extrem unterschiedlichen akustischen Situationen getestet. Diese einmaligen Möglichkeiten sind mittlerweile auch auf breites Interesse bei Herstellern audiologischer Produkte gestoßen.

Funktionsweise

Auf den ersten Blick scheint der Präsentationsraum des KAS wie ein gewöhnlicher Seminarraum. Doch in ihm können akustische Parameter wie Nachhall und erlebte akustische Raumgröße in weiten Bereichen variiert werden. Auch virtuelle Quellen lassen sich einspeisen - beispielsweise die Geräuschkulisse eines Bahnhofs mit ein- und ausfahrenden Zügen.
Im Raum erzeugte Sprecherstimmen, Musik und jede andere Art von Schall werden von den zahlreichen Mikrophonen in der Decke aufgenommen und in das Herz des KAS, die elektroakustische Steuerung, geleitet. Mit ihr können diese akustischen Signale gezielt verändert oder auch weitere virtuelle Quellen hinzugemischt werden, um sie dann über die Lautsprecher in Wänden und Decke zurück in den Präsentationsraum zu leiten. So entsteht der einzigartige Eindruck eines virtuellen Raumes.
Komplettiert wird der KAS durch einen separaten Kontrollraum mit digitaler Video- und Audio-Monitoring-Anlage.