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Die Erfolgsgeschichte der Hörzentrum Oldenburg GmbH ist das Ergebnis langjähriger Aufbau- und Entwicklungsarbeit. Um die Lücke zwischen universitärer Grundlagenforschung und klinischer Praxis zu schließen, wurde das Unternehmen 1996 vom Physiker und Arzt Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg), dem Phoniater und HNO-Arzt Dr. Rüdiger Schönfeld und dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg gegründet.

Die Hörzentrum Oldenburg GmbH nahm mit vier Mitarbeiter/Innen in einem Büro-Container auf dem Campus der Universität die Arbeit auf.  Zunächst realisierte die Hörzentrum Oldenburg GmbH primär Projekte aus dem Bereich Hörgeräte-Feldtests bzw. allgemeine Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Es wurden Prototypen der Industrie mit Hörgeschädigten unter kontrollierten, aber auch realistischen Rahmenbedingungen umfassend getestet. So erhielt die Industrie wertvolle Informationen aus unabhängiger Hand über Leistungen und Verbesserungsmöglichkeiten ihrer neuen Hörgeräte. Die Informationen waren stets exklusiv für den Auftraggeber, wurden aber auf Wunsch auch verschiedentlich veröffentlicht, so dass sich eine inoffizielle Marke zu entwickeln begann: „tested by Hörzentrum Oldenburg“. Im zweiten Jahr eröffnete das Unternehmen den Arbeitsbereich „Medizinische und audiologische Versorgung“ mit den beiden Dienstleistungen „Spezialaudiologische Sprechstunde“ und „Hörgeräteberatung“ in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg. 

Seit 2002 betreibt die Hörzentrum Oldenburg GmbH das Haus des „Hörens“. Das Gebäude, wurde mit Unterstützung des Landes Niedersachsen errichtet und bietet ideale Bedingungen für den Transfer neuster audiologischer Forschungsergebnisse zwischen Wissenschaftlern und Medizinern, Industrie und Praxis. Die Kombination verschiedener Institutionen unter einem Dach ist optimal, um dem anhaltend hohen Interesse an wissenschaftlichen Studien sowie audiologischen Produkten und Dienstleistungen „Made in Oldenburg“ gerecht werden zu können. Heute gilt die Hörzentrum Oldenburg GmbH als Beispiel erfolgreichen Technologietransfers zwischen universitärer Forschung und Industrie.

Mit inzwischen über 20 Mitarbeiter/Innen realisierte die Hörzentrum Oldenburg GmbH 2015 über 30 Projekte im Auftrag der Industrie und war an diversen öffentlichen Projekten beteiligt, z.B. an dem im Jahr 2012 in der Exzellenzinitiative des Bundes gewonnenen Exzellenzcluster „Hearing4All“. Ohne den Grundgedankenzu verlieren, kompetenter Ansprechpartner für hörgeschädigte Menschen zu sein, hat sich das Unternehmen zu einem international anerkannten Hightech-Dienstleiter entwickelt. Dabei reicht die Expertise der Wissenschaftler inzwischen weit über die Audiologie hinaus. Projekte zur Mensch-Maschine-Interaktion werden ebenso abgedeckt wie psychologische Wirkungsstudien.